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Aller Anfang ist schwer

Eine zweigleisige Ringstrecke sollte es schon sein! - passt das überhaupt?
Da ich mir vorgenommen hatte, ohne Gleisplan zu arbeiten - also einfach drauf los - war der Probeaufbau auf dem Teppich unumgänglich. darauf habe ich dann die ersten Holzlatten gelegt, um einen Eindruck von der zu erstellenen Konstruktion zu bekommen.


Bau der Unterkontruktion

Für die Unterkonstruktion habe ich in der offenen Rahmenbauweise gewählt. Viele sehen eine Bauweise mit Spanten als professioneller an, ich sehe hingegen den Nachteil, dass man schon sehr früh entscheiden muss, wie seine Landschaft ausehen soll. Ich entscheide lieber spontan beim Bauen, und hierfür ist dann doch die Rahmenbauweise die richtige Wahl.
Einzige Bedingung für die Höhe der Konstruktion: eine bestimmte Kommode eines schwedischen Möbelhauses musste genau darunter passen, um nicht so viel Stauraum zu verlieren bzw. neuen zu schaffen.



Das Baumaterial

Pfosten aus gehobeltem Fichtenholz 5,4 x 5,4 cm bilden die Füße für die Unterkontruktion. In die unteren Enden wurden Einschlag-Gewinde getrieben und höhenverstellbare Füße eingedreht, um eventuelle Höhenunterschiede ausgleichen zu können. Die gesamte Kontruktion besteht aus gehobeltem Weichholz, damit die Verarbeitung einfach von der Hand geht und so gut wie Alles mit der Handsäge auf Maß gebracht werden kann.


Die Gleiswendel

Für das Erreichen des geplanten Schattenbahnhofes sollte eine Gleiswendel zur Überwindung des Höhenunterschiedes dienen. Hier habe ich auf einen kommerziellen Anbeiter zurückgegriffen und mir die passgenauen Trassenteile samt Gewindestagen und Muttern bestellt. Die Gleiswendel hat 2 1/2 Windungen und überbrückt ca. 30 cm Höhenunterschied. Der Aufbau war einfach, aber es war sehr mühselig, die einzelnen Muttern auf eine jeweils parallele Einstellung zu bringen.

 
 
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